OST

Klimacluster

Oberseestrasse 10
CH-8640 Rapperswil

Kontaktperson: Zoe Stadler
klimacluster(at)ost.ch
Tel. +41 (0)55 222 43 03

Klimacluster - angewandte Klimastrategien

Kein Thema war im Jahr 2019 so präsent wie der Klimawandel. Warme Winter, Temperaturrekorde und starke Stürme begleiten die Debatte und führen immer wieder die bereits existierenden Folgen vor Augen. Um eine weitere Verstärkung des Klimawandels zu reduzieren, haben diverse Regionen, Kantone und Gemeinden ihre bisherigen Emissionsziele angepasst. So stehen Netto-Null-Ziele bis 2040 im Raum (Rapperswil-Jona), oder gar bis 2030 (Stadt Zürich). Doch wie kann eine fossil-freie Gesellschaft aussehen? Welche Massnahmen sind wirkungsvoll und was bedeutet dies für die Region? 


Klimakonferenz bringt Wissenschaft, Behörden und Unternehmen zusammen

 

Rund 60 Teilnehmende diskutierten an der ersten Klimakonferenz an der OST technische, wirtschaftliche und soziale Handlungsmöglichkeiten im Angesicht des Klimawandels. Der aus zwölf Forschungsinstituten bestehende Klimacluster der OST hat am 16.9.2020 zur Konferenz eingeladen. Nach rund fünf Stunden, spannenden Referaten von Expertinnen und Experten sowie der abschliessenden Podiumsdiskussion war klar: Die Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie die Herausforderungen bei der Bekämpfung desselben sind bekannt. Die aktuell besten Lösungen sind ebenfalls bekannt, die nötigen Technologien bereit zum Einsatz und der Umbau zu einer CO2-neutralen Schweiz ohne massive Einbussen beim individuellen Komfort zu tragbaren Kosten umsetzbar.


Seit vielen Jahren baut die OST Ostschweizer Fachhochschule in klimarelevanten Themen eine einzigartige Expertise auf. Beispiele dafür sind:

  • Solartechnik:Das Institut für Solartechnik SPF wurde bereits 1981 gegründet. Aktuell 40 Mitarbeitende betreiben ein breit ausgerichtetes Forschungslabor für erneuerbare Energien und ein international akkreditiertes Prüflabor.
  • Power-to-Gas: Seit mehreren Jahren beschäftigt sich das IET Institut für Energietechnik mit dieser innovativen und vielversprechenden Speichermethode, welche es ermöglicht, Überschussstrom vom Sommer in den Winter zu transferieren. Das IET betreibt mehrere Pilotanlagen, eine davon am Campus selber.
  • Hochwasserschutz: Sowohl Murgänge wie auch Überflutungen werden am IBU Institut für Bau und Umwelt untersucht und entsprechende Schutzmassnahmen entwickelt.
  • Raum- und Verkehrsplanung: Seit 20 Jahren forscht und berät das IRAP Institut für Raumentwicklung bei nachhaltigen Mobilitätskonzepten, qualitätsvolle Verdichtung und Siedlungs- und Quartiererneuerung. 

Hinzu kommen die Forschungsaktivitäten im Bereich der Gebäudetechnik, Landschaftsarchitektur, Stoffkreisläufe und Recycling, Kommunikationsmethoden für den Miteinbezug von Stakeholdern, Energie und Ressourceneffizienz, etc.. 

Dieses an der OST reichlich vorhandene Wissen wird mit dem Klimacluster gebündelt. Damit schafft dieser eine Plattform für die sozialen, technischen, ökonomischen, planerischen und ökologischen Aspekte der Reduktion der Treibhausgase und die Anpassung an den Klimawandel. Der ganzheitliche Ansatz zur Bewältigung der Klimakrise ermöglicht die Entwicklung von fachübergreifenden Klimastrategien. Der Klimacluster nimmt Aufträge aus der Industrie, dem Gewerbe, von Verbänden sowie von Politik und Verwaltung entgegen und entwickelt  realistische Ansätze zur Umsetzung von Klimazielen.

News

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